An den Flugtagen treffen wir uns um 10:00 Uhr vor unserer Halle. Dann werden die
Hallentore geöffnet und die Segelflugzeuge aus der Halle geholt. Des Weiteren werden
die Startwinde, der Startbus und der Seilrückholwagen (Lepo) aus der Halle gefahren.
An der Startstelle werden die Sprechverbindung zwischen dem Startschreiber und dem
Windenfahrer hergestellt und die Segelflugzeuge aufgerüstet. Vor den ersten Starts
werden die Flugzeuge „gecheckt“, das heißt, zwei Mitglieder untersuchen das Flugzeug
auf Schäden und überprüfen alle Funktionen. Danach werden sie an die Startstelle
geschoben.
Der Lepo zieht dann das erste Paar Seile von der Winde bis an die Startstelle. Das
Seil wird vom Starthelfer daraufhin in eine Kupplung am Flugzeug eingeklinkt. Wenn
der Pilot bereit ist, meldet der Starthelfer dem Startleiter, dass das Flugzeug
startbereit ist. Der Startleiter schaut nun, ob kein Motorflugzeug starten will
oder sich jemand im Gefahrenbereich befindet. Ist alles in Ordnung, so betätigt
er mit einem Knopf die gelben Rundumleuchten der Start- und Landebahn, die den anderen
Flugzeugen signalisieren, dass sie nicht starten bzw. auf den Runway rollen dürfen.
Danach gibt er dem Starhelfer das Zeichen, die Tragfläche des Flugzeuges anzuheben
und der Startschreiber stellt die Sprechverbindung zum Windenfahrer her. Er gibt
über das Telefon Anweisungen über Typ und Besetzung des Flugzeuges. Der Windenfahrer
zieht das Seil so lange ein, bis der Startschreiber ihm das Kommando „Stramm!!“
gibt. Nun gibt er so viel Gas, bis das Flugzeug die Startgeschwindigkeit erreicht
hat. Bei Erreichen der Starthöhe wird das Seil ausgeklinkt und fällt an einem Fallschirm
zu Boden.
Dies wiederholt sich solange bis keiner mehr fliegen möchte oder die Sonne unter
geht. Dann werden die Flugzeuge gewaschen, abgerüstet und mit den Hängern wieder
zur Halle gefahren.